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Forscherwoche vom 22.09. bis 26.09.2008 in Osnabrück

Was ist die Forscherwoche?

Zur Forscherwoche in Osnabrück trafen sich in diesem Jahr Schüler aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Thüringen, Bayern und dem Saarland, um gemeinsam zu experimentieren und sich über ihre Forschungsprojekte auszutauschen. Die Schüler haben in der Vergangenheit an Wettbewerben wie z.B. „Jugend forscht“ oder „Mathematikolympiade“ teilgenommen. Darüber hinaus zählten zu den Jungforschern auch besonders begabte Schüler mit Migrationshintergrund aus dem START-Projekt der Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin.

Programm der Forscherwoche

Die Forscherwoche wartete mit einem prall gefüllten Terminkalender auf:

Montag, 22.09.08

Nach der Ankunft um 17.00 Uhr in der Jugendherberge nahmen wir um 18.00 Uhr das Abendessen zu uns, um gegen 20.00 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums Osnabrück zu sein. Hier hörten wir den Vortrag „Mathematik zum Anfassen“ von Prof. Dr. A. Beutelspacher. Danach folgte bis ca. 23.00 Uhr ein Kennenlernseminar mit Vorstellung der beteiligten Schulen.

Dienstag, 23.09.08

Nachdem wir um 7.00 Uhr gefrühstückt haben, saßen wir bereits um 8.00 Uhr in einem Seminarraum des Instituts für kognitive Mathematik der Universität Osnabrück, um an einem Workshop zu dynamischen Labyrinthen teilzunehmen. Nach dem Mittagessen in der Universitätsmensa ging es nach Bremen zur Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“, ein Projekt des Mathematikums Giessen zum Jahr der Mathematik 2008. Um 19.00 Uhr waren wir wieder zurück in der Jugendherberge. Nach dem Abendessen folgten bis 23.00 Uhr Schülervorträge über eigene Forschervorhaben.



Mittwoch, 24.09.08

Nach dem Frühstück um 7.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Dielingen zur Firma ZF-Lemförder. ZF-Lemförder entwickelt und fertigt komplette Achsenbaugruppen und Lenksysteme für PKW und LKW. Nach der Vorstellung der Firma durch den Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und den Leiter der ntwicklungsabteilung durften wir in einem Roboterworkshop an sechs verschiedenen Stationen endlich selbst Hand anlegen. Dies ging vom Anfertigen von Zeichnungen mittels CAD-Programm über die Montage eines Roboters bis hin zur Programmierung eines Teach-In-Roboters namens Jacky-M. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Entwicklungszentrum von ZF-Lemförder nach Diepholz. Hier zeigten uns Ingenieure wie Dreieckslenker und Längslenker konstruiert werden. Danach folgte eine Führung durch das Versuchsfeld. Anschließend standen uns bei Kaffee und Kuchen auf einem Schafzuchthof der Naturlandinitiative Diepholz sechs Jungingenieure, der Entwicklungschef, der Personalleiter und der Leiter für Öffentlichkeitsarbeit etwa eineinhalb Stunden lang für Fragen zu Studium und Beschäftigungsmöglichkeiten bei ZF-Lemförder zur Verfügung. Gegen 17.30 Uhr fuhren wir wieder zurück zur Jugendherberge nach Osnabrück. Nach dem Abendessen folgten bis 23.30 Uhr Schülervorträge über eigene Forschervorhaben.






Donnerstag, 25.09.08

Heute durften wir etwas später frühstücken (um 8.00 Uhr). Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe war um 9.00 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundeststiftung Umwelt (BDU) und führte bis zur Mittagspause Experimente zur Bionik durch. Die zweite Gruppe durfte am Umweltbildungszentrum am Schölerberg im Windkanal experimentieren. Nach dem Mittagessen in der Universitätsmensa erhielten wir eine englischsprachige Führung durch die Solaranlage der FH Osnabrück. Danach bereiteten wir uns bis ca. 18.30 Uhr in der Unibibliothek auf die abendliche Podiumsdiskussion zur Stammzellenforschung vor. Parallel zu unserem Nachmittagsprogramm nahmen die Betreuungslehrer am Physics Teachers Day 2008 an der Uni Osnabrück teil. Sie hörten eine Vorlesung von Dr. H. Muckenfuß zu „Energieströme als Grundlage für die Begriffsbildung in der Elektrizitätslehre – Ein pädagogisch begründetes Unterrichtskonzept“ sowie eine Vorlesung von Prof. Dr. U. Backhaus über die „Energieübertragung durch elektrischen Strom und elektromagnetische Felder“. Nach dem Abendessen fand die Podiumsdiskussion mit dem Thema „Verantwortung für die Schöpfung – Stammzellenforschung“ mit PD Dr. K. Jahreis (FB Biologie, Uni Osnabrück), Dr. C. Niehoff (Zentrum für Kinderwunsch, Osnabrück) und Vertretern (gestellt von den Schülern) der ev./kath. Kirche, der Pharmaindustrie, der Hebammen und der Behindertenvereinigung statt. Im Anschluss daran saßen wir bis ca. 23.30 in einem Abschlussseminar zusammen. Dabei stellten wir jetzt erst fest, dass das umfangreiche Programm uns gar keine Freizeit ließ, um Osnabrück zu erkunden.






Freitag, 26.09.08

Nach dem Frühstück um 7.15 Uhr fuhren wir um 7.50 wieder mit dem Zug zurück nach Dillingen.

Fazit

Es war zwar eine anstrengende Woche mit kurzen Pausen zur Nahrungsaufnahme und sehr wenig Freizeit. Jedoch waren die Themen und Aktivitäten so interessant und haben uns so gefesselt, dass wir die außerordentlich hohen Anforderungen an unsere Konzentration gar nicht wahrgenommen haben.



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