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Rollstuhlprojekt 2018
Ein weiteres Jubiläum

11.04.2018


In diesem Schuljahr konnte das TWG – nebem seinem 30-jährigen Bestehen – ein weiteres Jubiläum feiern: Bereits seit fünf Jahren engagiert sich unsere Schule mit dem Rollstuhlprojekt aktiv im Bereich der Inklusion. Ziel des Projektes war es von Beginn an, durch Gespräche mit RollstuhlfahrerInnen und selbsterlebten Situationen, Berührungsängste abzubauen. Dank der nun schon seit fünf Jahren bestehenden Kooperation mit Uwe Wagner, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., konnte das Projekt jedes Schuljahr mindestens einmal durchgeführt werden und ermöglichte schon vielen Jahrgängen vollkommen neue Perspektiven.  
Dieses Mal durfte die EP1 (Klassenlehrer Herr Müller) am Projekt teilnehmen, welches erstmalig zweitägig durchgeführt wurde. Zu Beginn des Projekts konnten die SchülerInnen in einem Gespräch mit unseren Gästen Nicole, Martin und Uwe – die nun schon seit mehreren Jahren das Projekt unterstützen – offene Fragen ansprechen. Anschließend wurde in Kleingruppen das erweiterte Schulgelände auf Barrierefreiheit begutachtet und festgestellt, dass es für eine/n RollstuhlfahrerIn durchaus (noch) viele Hürden gibt. Der letzte Punkt des ersten Tages bestand aus dem alljährlichen Highlight, dem Rollstuhlbasketball. Das primäre Ziel hierbei ist es zu zeigen, dass es auch viele verschiedene Möglichkeiten für Körperbehinderte gibt, sich sportlich zu betätigen. Wie jedes Mal gaben die SchülerInnen alles, um das ausgetragene Turnier zu gewinnen.  
Der zweite Tag thematisierte wiederum die Barrierefreiheit, diesmal jedoch in der Dillinger Innenstadt. Die SchülerInnen untersuchten in Kleingruppen stark frequentierte Plätze, wie z. B. das Rathaus; sie erhielten Aufträge wie z. B. das Einkaufen eines Lebensmittels, welches sich in einem oberen Regal befindet. Als Belohnung für die konzentrierte Arbeitshaltung durften die SchülerInnen zum Abschluss des Projekts nochmal eine Runde Rollstuhlbasketball spielen.  
Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen war – wie bislang immer – überaus positiv: Viele konnten neue Erfahrungen sammeln und ihre Perspektive wechseln. Es bleibt zu hoffen, dass unsere SchülerInnen die ihnen vermittelten Kenntnisse weitertragen, damit die Barrierefreiheit im Saarland weiter voranschreiten kann.  
Abschließend gilt es noch einmal unseren Gästen Nicole, Martin und Uwe ein ganz herzliches Danke-schön zu sagen, da ohne deren Engagement solch ein Projekt nicht auf die Beine gestellt werden und schon gar nicht fünf Jahre lang kontinuierlich durchgeführt werden kann. 


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